Mitglieder des Kinder- und Jugendchores unseres Pfarrverbandes haben in einer spontanen Aktion kurz vor Weihnachten das offizielle Sternsinger-Spendenvideo für das Kindermissionswerk besungen.

GEMEINSAM GOTTESDIENST FEIERN

2. Sonntag im Jahreskreis, 17. Januar 2021

Icon St. Agnes

St. Agnes Angermund

Samstag, 18:30 Uhr
Vorabendmesse

11:00 Uhr
Familienmesse

Kloster St. Katharina
9:15 Uhr
Hl. Messe

15:30 Uhr
Vesper

Schloss Heltorf
11:30 Uhr
Hl. Messe

Icon St. Lambertus

St. Lambertus Kalkum

Samstag17 Uhr
Vorabendmesse

9:30 Uhr
Hl. Messe

Icon St. Remigius

St. Remigius Wittlaer

Samstag, 17 Uhr
Vorabendmesse

9:30 Uhr
Familienmesse

12:30 Uhr
Hl. Messe

Icon St. Suitbertus

St. Suitbertus Kaiserswerth

8:30 Uhr
Hl. Messe

11:00 Uhr
Hochamt mit Kamini Govil-Willers, Blockflöte

18 Uhr
Hl. Messe

Warum Präsenzgottesdienste stattfinden

Der gegenwärtige Stand des Corona-Infektionsgeschehens und die Berichterstattung in manchen Medien hat bei einigen Menschen Verunsicherung in Bezug auf die stattfindenden Gottesdienste ausgelöst und die Frage aufkommen lassen, ob die Einstellung öffentlicher Gottesdienste angeraten sei.

Bei allem Verständnis für die Besorgnisse, die uns alle wegen der Pandemie umtreiben, ist es mir wichtig, einige Punkte festzuhalten:

 

  • Laut der Corona-Schutzverordnung sind Gottesdienste unter Einhaltung der Hygieneregeln ausdrücklich gestattet. Die Landesregierung  hält also die Feier der Gottesdienste für verantwortbar. Auch das Erzbistum Köln hat sich sehr für die Feier öffentlicher Messen eingesetzt. Ich denke, niemand sollte sich anmaßen entgegen dem, was die zuständigen Stellen unter Berücksichtigung aller vorliegenden Erkenntnisse erlaubt bzw. geboten haben, Menschen den freiwilligen Besuch der hl. Messe zu verwehren. Für mich persönlich sind die Entscheidungen der Landesregierung und der Diözese zu dieser Thematik absolut nachvollziehbar.
  • Gerne füge ich an dieser Stelle noch einen Absatz aus einem Schreiben an, das der Generalvikar am 8. Januar u.a. an die Pfarrer gerichtet hat:
    „Ich greife bei dieser Gelegenheit nochmals meine Hinweise zur Verantwortbarkeit von Präsenzgottesdiensten auf: Aus Überzeugung habe ich immer wieder betont, dass wir durch unser Hygienekonzept anerkanntermaßen einen hohen Standard des Infektionsschutzes erreicht haben, der es uns ermöglicht, unsere Gottesdienste weiterhin verantwortet feiern zu können. Dies ist erst kürzlich seitens der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina bestätigt worden, so dass wir im Erzbistum Köln bei allen berechtigten Vorsichtsmaßnahmen unser Gottesdienstangebot nicht einzuschränken brauchen. Gottesdienste im Freien und eine bedarfsweise Erhöhung der Gottesdienstzahlen sind gute Ansätze, die Situation noch weiter zu entspannen. Aktuelle Meldungen, von Gottesdiensten würde eine erhöhte Ansteckungsgefahr ausgehen, entsprechen nicht den Erfahrungen der 27 (Erz-)Diözesen, die hierzu in einem kontinuierlichen Austausch stehen.“

    Seit Wiederaufnahme öffentlicher Gottesdienste am 1. Mai ist mir kein Fall bekannt, dass eine unter Beachtung der geltenden Vorschriften gefeierte katholische Messe das Infektionsgeschehen negativ beeinflusst hätte.

  • So sehr auch die vielen Online-Angebote von Gottesdiensten und andere gute Initiativen zu begrüßen sind: Sie können nach katholischem Verständnis die Mitfeier der Eucharistie in der Kirche und den Empfang der Kommunion nicht ersetzen, so wie ein Videotelefonat mit einem lieben Menschen zwar eine große Hilfe sein, aber die personale menschliche Begegnung nicht ersetzen kann. Gerade in dieser Coronazeit, in der uns allen die Verletzlichkeit unseres irdischen Lebens bewusster denn je wird, sollen Menschen die Möglichkeit haben, verantwortet die Sakramente zu empfangen, die in uns das göttliche Leben stärken, das selbst durch Tod und Krankheit nicht vernichtet werden kann.

Ob unter den gegenwärtigen Bedingungen jemand am gemeinsamen Gottesdienst teilnehmen möchte oder nicht, ist natürlich der Entscheidung des einzelnen anheimgestellt. Jeder wird hier angesichts seiner individuellen Lebenssituation eine persönliche Abwägung treffen müssen, die –egal wie sie ausfällt- von jedem respektiert werden sollte. Gleichgültig, wie Sie selbst entscheiden: Ich freue mich auf jeden Fall, wenn wir nach Corona hoffentlich wieder in großer Gemeinde um den Altar versammelt sind.

Ich danke an dieser Stelle den vielen Menschen in unseren Pfarreien, die vor allem durch den Ordnerdienst die sichere und verantwortliche Feier der hl. Messen ermöglichen.

Ich wünsche Ihnen allen von Herzen Gottes Segen und viel Kraft, alle Herausforderungen zu meistern.

Bleiben wir auf jeden Fall im Gebet verbunden, und bleiben Sie und Ihre Familien behütet!

Ihr Pastor
Oliver Dregger     

Pastor Dregger

Sonntagsbrief | 17. Januar 2021

 

In den nächsten Wochen möchten wir uns mit unserem Glaubensbekenntnis beschäftigen. Woche für Woche werden wir die Aussagen des Credo erläutern. Heute beginnen wir mit den Worten „Ich glaube“.

 

Ich glaube
Das Glaubensbekenntnis beginnt mit den beiden Worten „Ich glaube”. Dabei bringt das Wort „Ich” mich selbst ins Spiel – mich mit meiner Geschichte und meinen Lebenserfahrungen. „Ich glaube” heißt daher zum einen: Ich glaube mit meinen Stärken und meinen Schwächen, mit meinen Hoffnungen und Ängsten. Das „Ich” verweist darauf, dass Glaube die freie, verantwortliche und unübertragbare  Entscheidung des einzelnen Menschen ist. Ebenso rückt das „Ich” auch jene Menschen in den Blick, die mir durch ihr Lebensbeispiel das persönliche Ja zum Glauben überhaupt erst möglich und zugänglich gemacht haben.

 

Das zweite Wort ist – Glaube.  Was ist  aber  mit dem Wort „glauben” gemeint? Was bedeutet es, wenn ich sage: Ich glaube? Die Bibel umschreibt das „Glauben” gerne mit Beziehungs-Wörtern, wie: trauen oder sich fest machen. Glauben bedeutet demnach Vertrauen, genauer: ein begründetes Vertrauen! Weil dieser Glaube mein ganzes „Ich” umfasst, ist er Sache des Verstandes, des Gemütes und des Willens. Er schließt mein Denken, Fragen, Hoffen und Zweifeln mit ein. Im biblischen Sinn meint „Glaube” also etwas Dynamisches, nämlich das Sich-Einlassen des ganzen Menschen auf Gott – auf jenen Gott, der sich über Jahrtausende verlässlich als der „Ich-bin-da” erwiesen hat – in schwierigen wie in schönen Zeiten. So ist der Glaube letztlich Begegnung, Gemeinschaft und Freundschaft mit Gott (so: Katholischer Erwachsenen-Katechismus).

 

Herzliche Sonntagsgrüße
Ihre Beate Kirfel, Pastoralreferentin

 

kfd St. Suitbertus Kaiserswerth | Programm Januar 2021

Frauen unterwegs. Das Programm der kfd in St. Suitbertus Kaiserswerth für Januar mit einem Wortgottesdienst, einem Spaziergang und einem medidativen Abendgebet. 

FAQ zur Pfarrei der Zukunft

Während der Seelsorgebereichsforen im September und Oktober reichten die Teilnehmenden aus dem gesamten Erzbistum ihre Fragen zur „Pfarrei der Zukunft“ digital ein.  Wie vom Bistum angekündigt, wurden alle Fragen, auch die, die in den Livesendungen nicht beantwortet werden konnten und alle Fragen, die das Bistum im Nachgang erreicht haben,...

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