GEMEINSAM GOTTESDIENST FEIERN

26. Sonntag im Jahreskreis, 25. September 2022

Icon St. Agnes

St. Agnes Angermund

Samstag
18:30 Uhr
Vorabenmesse

Sonntag
9 Uhr
Familienmesse

Katharinenkloster
9:15 Uhr
Hl. Messe

15:30 Uhr
Vesper

Schloss Heltorf
11:30 Uhr
Hl. Messe

 

Icon St. Lambertus

St. Lambertus Kalkum

Samstag
17:00 Uhr
Vorabendmesse

Sonntag
9:30 Uhr
Familienmesse

 

Icon St. Remigius

St. Remigius Wittlaer

Samstag
17:00 Uhr
Vorabendmesse

Sonntag
10:30 Uhr
Familienmesse zum Patrozinium, der St. Cäcilia Chor singt
Kinderkirche

Icon St. Suitbertus

St. Suitbertus Kaiserwerth

Sonntag
11 Uhr
Hochamt

18:00 Uhr
Hl. Messe 

Sonntagsbrief

26. Sonntag im Jahreskreis, 25. September 2022

 

Gefahr des Reichtums

Reichtum ist nicht von vorneherein etwas Schlechtes, genauso wenig wie Armut aus sich heraus etwas Gutes ist. Und doch kritisieren die Propheten und Christus selbst immer wieder die Reichen und ihren Umgang mit Hab und Gut. Besitz und Wohlstand bergen die Gefahr, dass der Mensch in seiner Gier nach Geld und in seiner Angst vor dem Verlust, blind wird für Gott und die Not des Mitmenschen. Für den reichen Mann im Gleichnis vom heutigen Sonntag (Lk 16,19-31) ist sein Wohlstand zu einem Hindernis geworden für das ewige Heil. Er hat keinen Blick für den armen Lazarus vor seiner Haustür. Der Anruf Gottes, der durch die Not des Armen an ihn ergeht, dringt nicht bis an sein Herz. Es ist besetzt von Reichtum und Genuss, von Egoismus und Habgier.

Wir leben in einem Land, dass in den letzten 70 Jahren ein Wachstum des Wohlstandes erlebt hat wie nie zuvor. Die Wirtschaft ist gewachsen, die Einkommen sind nach oben gegangen. Unsere Wohnungen und Häuser wurden größer, Urlaube häufiger, Lebensmittel und Medien im Überfluss und Jahr für Jahr wuchs die Mobilität durch immer mehr Autos. Parallel dazu hat der Glaube an Gott in den letzten 70 Jahren einen Schwund erlebt, wie nie zuvor. Immer weniger Menschen glauben an einen persönlichen, allmächtigen und liebenden Gott; immer weniger kennen und praktizieren den christlichen Glauben. Auch die Bereitschaft zum Teilen hat abgenommen, wie Untersuchungen des Deutschen Spendenrates zeigen. Haben 2005 noch 50,9% der Deutschen eine Geldspende getätigt, lag die Zahl der Spender 2020 bei 28,5%. Das bedeutet immer weniger Menschen sind bereit, etwas von ihrem Wohlstand abzugeben.

Wenn man den neusten Statistiken glauben darf, stehen wir vor gewaltigen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen, die unseren geliebten Wohlstand gefährden. Die Erzeugerpreise sind im August um 45,8 % gestiegen, ein Anstieg wie noch nie in der Bundesrepublik. Es droht in den kommenden Monaten entweder eine Explosion der Inflation oder eine Pleitewelle von Unternehmen. Beides kann zu einem breiten Wohlstandsverlust führen.

Wird diese Entwicklung zu mehr Egoismus und Habgier führen? Oder werden wir darin den Ruf Gottes zur Umkehr vernehmen? Werden wir unser Herz öffnen für den wahren Reichtum, der von Gott kommt und für die Not des Mitmenschen?

Ihr Pfarrer Thomas Müller

„Kabarett 5.0 – Zwischen den Zeilen“

kfd Angerland-Kaiserswerth präsentiert:
„Kabarett 5.0 – Zwischen den Zeilen“
Das neue Soloprogramm mit Stefan Verhasselt

Mit Maria für den Frieden

Friedensgebet für Kinder
23. Oktober, ab 12 Uhr
Pfarrhaus und Basilika St. Suitbertus Kaiserswerth

Düsseldorfer Musical-Premiere mit großem Chor und Band

25. September
Kindermusical „Man muss die Menschen froh machen“ – Bilder aus dem Leben der Heiligen Elisabeth

Pastoralbüro Katholische Kirche Angerland-Kaiserswerth

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