Fastenhirtenbrief 2021

„Das Leben lieben“ lautet der Titel des diesjährigen Fastenhirtenbriefs unseres Erzbischofs.

Musik an den Fastensonntagen

An den vier ersten Fastensonntagen spielen Bläser der Düsseldorfer Symphoniker in der St. Suitbertus Basilika in Kaiserswerth.

Fastentüten Aktion 2021

Wir werden in diesem Jahr eine Fastentüte anbieten, als Begleiter durch die Fastenzeit hin zum Osterfest.

GEMEINSAM GOTTESDIENST FEIERN

9. Sonntag im Jahreskreis, 7. März 2021

Icon St. Agnes

St. Agnes Angermund

Samstag, 18:30 Uhr
Vorabendmesse

11:00 Uhr
Familienmesse

Kloster St. Katharina
9:15 Uhr
Hl. Messe

15:30 Uhr
Vesper

Schloss Heltorf
11:30 Uhr
Hl. Messe

Icon St. Lambertus

St. Lambertus Kalkum

Samstag17 Uhr
Vorabendmesse

9:30 Uhr
Hl. Messe

Icon St. Remigius

St. Remigius Wittlaer

Samstag, 17 Uhr
Vorabendmesse

9:30 Uhr
Familienmesse

12:30 Uhr
Hl. Messe

Icon St. Suitbertus

St. Suitbertus Kaiserswerth

8:30 Uhr
Hl. Messe

11:00 Uhr
Hochamt zum Todestag des Hl. Suitbertus und zum Gedächtnis des Hl. Willeicus

18 Uhr
Hl. Messe, anschl. Erteilung des Willeicus-Segens, mit Bläserensemble der Düsseldorfer Symphoniker

Pastor Dregger Osterkerze 2020

Sonntagsbrief

Sonntag, 7. März 2021

 

Jesus – geboren von der Jungfrau Maria

Wenn Leute sich über den katholischen Glauben lustig machen, dann darf die Jungfrauengeburt dabei nicht fehlen. Der christliche Glaube an die jungfräuliche Empfängnis stieß bereits in der Antike bei Juden und Heiden auf Widerspruch und Gespött. Manche versuchten die Jungfrauengeburt „zu retten“, indem sie diese als rein theologische Konstruktion darzulegen versuchen, ohne Anspruch auf Geschichtlichkeit. Die Kirche hat diese Versuche stets zurückgewiesen und die allzeitliche Jungfräulichkeit Mariens als historische Tatsache betont. Der tiefere Sinn dieses Geschehens lässt sich aber nur im Glauben erfassen. Alles, was die katholische Kirche von Maria glaubt und lehrt, gründet auf dem Glauben an Jesus Christus und erhellt das Geheimnis der Menschwerdung des Sohnes Gottes.

Im großen Erlösungsplan wollte Gott selbst Mensch werden. Er wollte einen menschlichen Leib annehmen, ohne sich von seiner Gottheit zu trennen. Der von Israel erwartete Messias sollte mehr sein als nur ein großer, von Gott begnadeter Prophet. Der Herr und Schöpfer des Universums wollte selbst zu uns kommen. Deswegen schließt Christus sich durch das Wirken des Heiligen Geistes in den Schoß der Jungfrau ein. Nach Gottes Plan sollte dabei ein Geschöpf in absoluter Freiheit mitwirken. Maria gab ihre freie Zustimmung zum Willen Gottes. Sie wurde wahrhaft zur Mutter des Christus. Der göttliche Vater war und blieb der ewige Vater des ewigen Sohnes. Daher bezeugt die Kirche Jesus Christus als wahren Gott und wahren Menschen. Gerade in der jungfräulichen Empfängnis strahlt dieses Geheimnis des Glaubens auf. Die Kirche verehrt Maria als Muttergottes, da sie den einzigen Sohn des Vaters geboren hat.

Jesus ist auch das einzige Kind Mariens. Aber ihre Aufgabe im göttlichen Heilsplan endet nicht mit der Himmelfahrt. Die fortwährende geistige Mutterschaft Mariens erstreckt sich auf alle, die durch die Taufe dem mystischen Leib Christi der Kirche eingegliedert sind. Sie gebar den Sohn Gottes, den Gott zum „Erstgeborenen unter vielen Brüdern“ (Röm 8,29) machte und sie wirkt bis heute bei der Geburt und Erziehung der Kinder Gottes mit.  Daher verehrt die Kirche die Jungfrau und Gottesmutter Maria auch als Mutter der Kirche und Mutter aller Gläubigen.

Ihr Pfarrer
Thomas Müller

Warum Präsenzgottesdienste stattfinden

Der gegenwärtige Stand des Corona-Infektionsgeschehens und die Berichterstattung in manchen Medien hat bei einigen Menschen Verunsicherung in Bezug auf die stattfindenden Gottesdienste ausgelöst und die Frage aufkommen lassen, ob die Einstellung öffentlicher Gottesdienste angeraten sei.

Bei allem Verständnis für die Besorgnisse, die uns alle wegen der Pandemie umtreiben, ist es mir wichtig, einige Punkte festzuhalten:

 

  • Laut der Corona-Schutzverordnung sind Gottesdienste unter Einhaltung der Hygieneregeln ausdrücklich gestattet. Die Landesregierung  hält also die Feier der Gottesdienste für verantwortbar. Auch das Erzbistum Köln hat sich sehr für die Feier öffentlicher Messen eingesetzt. Ich denke, niemand sollte sich anmaßen entgegen dem, was die zuständigen Stellen unter Berücksichtigung aller vorliegenden Erkenntnisse erlaubt bzw. geboten haben, Menschen den freiwilligen Besuch der hl. Messe zu verwehren. Für mich persönlich sind die Entscheidungen der Landesregierung und der Diözese zu dieser Thematik absolut nachvollziehbar.
  • Gerne füge ich an dieser Stelle noch einen Absatz aus einem Schreiben an, das der Generalvikar am 8. Januar u.a. an die Pfarrer gerichtet hat:
    „Ich greife bei dieser Gelegenheit nochmals meine Hinweise zur Verantwortbarkeit von Präsenzgottesdiensten auf: Aus Überzeugung habe ich immer wieder betont, dass wir durch unser Hygienekonzept anerkanntermaßen einen hohen Standard des Infektionsschutzes erreicht haben, der es uns ermöglicht, unsere Gottesdienste weiterhin verantwortet feiern zu können. Dies ist erst kürzlich seitens der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina bestätigt worden, so dass wir im Erzbistum Köln bei allen berechtigten Vorsichtsmaßnahmen unser Gottesdienstangebot nicht einzuschränken brauchen. Gottesdienste im Freien und eine bedarfsweise Erhöhung der Gottesdienstzahlen sind gute Ansätze, die Situation noch weiter zu entspannen. Aktuelle Meldungen, von Gottesdiensten würde eine erhöhte Ansteckungsgefahr ausgehen, entsprechen nicht den Erfahrungen der 27 (Erz-)Diözesen, die hierzu in einem kontinuierlichen Austausch stehen.“

    Seit Wiederaufnahme öffentlicher Gottesdienste am 1. Mai ist mir kein Fall bekannt, dass eine unter Beachtung der geltenden Vorschriften gefeierte katholische Messe das Infektionsgeschehen negativ beeinflusst hätte.

  • So sehr auch die vielen Online-Angebote von Gottesdiensten und andere gute Initiativen zu begrüßen sind: Sie können nach katholischem Verständnis die Mitfeier der Eucharistie in der Kirche und den Empfang der Kommunion nicht ersetzen, so wie ein Videotelefonat mit einem lieben Menschen zwar eine große Hilfe sein, aber die personale menschliche Begegnung nicht ersetzen kann. Gerade in dieser Coronazeit, in der uns allen die Verletzlichkeit unseres irdischen Lebens bewusster denn je wird, sollen Menschen die Möglichkeit haben, verantwortet die Sakramente zu empfangen, die in uns das göttliche Leben stärken, das selbst durch Tod und Krankheit nicht vernichtet werden kann.

Ob unter den gegenwärtigen Bedingungen jemand am gemeinsamen Gottesdienst teilnehmen möchte oder nicht, ist natürlich der Entscheidung des einzelnen anheimgestellt. Jeder wird hier angesichts seiner individuellen Lebenssituation eine persönliche Abwägung treffen müssen, die –egal wie sie ausfällt- von jedem respektiert werden sollte. Gleichgültig, wie Sie selbst entscheiden: Ich freue mich auf jeden Fall, wenn wir nach Corona hoffentlich wieder in großer Gemeinde um den Altar versammelt sind.

Ich danke an dieser Stelle den vielen Menschen in unseren Pfarreien, die vor allem durch den Ordnerdienst die sichere und verantwortliche Feier der hl. Messen ermöglichen.

Ich wünsche Ihnen allen von Herzen Gottes Segen und viel Kraft, alle Herausforderungen zu meistern.

Bleiben wir auf jeden Fall im Gebet verbunden, und bleiben Sie und Ihre Familien behütet!

Ihr Pastor
Oliver Dregger     

Unabhängige Untersuchung: Fakten und Argumente

In der Diskussion über den Umgang mit sexualisierter Gewalt tauchen verschiedene Fragen und Zweifel auf. Auf diese Fragen und die Erwartungen an die Veröffentlichung des Gutachtens wird in diesem Text noch einmal eingegangen.

kfd St. Suitbertus Kaiserswerth | Programm März 2021

Wir feiern den Weltgebetstag, wir sprechen ein meditatives und bewegtes Abendgebet und gehen den Kreuzweg mit der Pfarrgemeinde. Das Programm der kfd in St. Suitbertus Kaiserswerth für März.

Fastenhirtenbrief 2021

„Das Leben lieben“ lautet der Titel des diesjährigen Fastenhirtenbriefs unseres Erzbischofs.