Orgeltag

Orgeltag in Düsseldorf 11.9. + 12.9. 2021 mit 14 Veranstaltungen

 

 

 

Am diesjährigen Orgeltag wird in unserer Basilika ein Hochamt und Angeluskonzert gefeiert.

 

Der Regionalkantor Odilo Klasen spielt die Beckerath-Orgel. Es singt der Jugendchor St. Remigius Düsseldorf. Leitung und Solo-Sopran: Petra Verhoeven

 

Werke von Hans-André Stamm, Mary Lynn Lightfoot, Arvo Pärt, Giulio Caccini (Ave Maria) Johann Sebastian Bach (Toccata, Adagio und Fuge BWV 564

 

 

 

 

 

Weitere Veranstaltungen im Rahmen des Orgeltags: 

 

 

Samstag 11.9., 11.15 Uhr

 

Orgelmatinée
An der Rieger-Orgel: Michael Park
Nicolas de Grigny: 1672-1703/ Hymne sur „Pange lingua“
– en taille à 5/ – Fugue à 5/ – Récit du chant de l’hymne précédent Olivier Messiaen 1908-1992/ Le banquet céleste (1928) Charles-Marie Widor 1644-1937/ Symphonie Nr. 4 f-moll
1. Toccata/ 4. Andante cantabile/ 6. Final Basilika St. Margareta

Gerricusstr. 9
Düsseldorf-Gerresheim

 

Samstag 11.9. 11.30 Uhr
Marktmusik
„Freiheit und Ordnung“ – der Stylus Phantasticus Christoph Scholz, Orgel
 

St. Maximilian 40213 Düsseldorf Schulstraße

Samstag 11.9., 17.00 Uhr
(bei großem Andrang Wdh. um 18.30 Uhr)

Karneval der Tiere
Camille Saint-Saëns 1835-1921
Der Karneval der Tiere (Le Carnaval des animaux) Hanjo Robrecht, Orgel; Frank Küster, Sprecher Herz-Jesu
40476
Düsseldorf-Derendorf
Roßstr. 79

Sonntag 12.9., 11.00 Uhr und 15.00 Uhr
Vorstellung der beiden Rieger-Orgeln durch Lambertuskantor Alexander Niehues. Erläuterung der Technik und Klangspiele. Zum Abschluss ein kleines Orgelkonzert. Basilika St. Lambertus
40210
Düsseldorf
Stiftsplatz

 

Sonntag, 12.9., 11.00 Uhr
„orgelbespeling“, Hochamt und Kurzkonzert Christoph Ritter, Klais-Orgel 1970/2000

C. Ritter *1985/ 4 Impromptus J.S. Bach 1685-1750, Triosonate St. Franziskus-Xaverius
40470 Düsseldorf-Mörsenbroich Mörsenbroicher Weg 2

Sonntag, 12.9., 12.00 Uhr
Orgelkonzert
Sven Dierke (Klais-Orgel, 1951/1953)
Carlo Fumagalli 1822-1907 / Messe Solenne per Organo Tratta da Opere del celebre Verdi

Versetti per il Gloria da “Traviata” /Offertorio da “Traviata”
Elevatione da “Traviata”/
Consunazione da “I Vespri Siciliani“ /Marcia per dopo la Messe da “Aida” St. Maria Rosenkranz

40591 Düsseldorf-Wersten Burscheider Straße 22

Sonntag, 12.9., 12.00 Uhr
Orgelkonzert am Weltorgeltag
Pamela König (Seifert-Orgel 1967/2018)
J.S.Bach 1685-1750/Toccata und Fuge d-moll, BWV 565
W.A.Mozart 1756-1791/Adagio aus dem Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 L.J.Lefébure-Wély 1817-1869/Boléro de concert op.166

G.B.Nevin 1892-1943/Will O ́the wisp- Scherzo-Toccatina S.Joplin 1868-1917/The Entertainer

St. Joseph
40589 Düsseldorf-Holthausen Am langen Weiher 21

 

Sonntag 12.9., 12.30 Uhr
Hochamt, Kaffee, Orgelkonzert und- führung Ulrich Karg, Göckel-Orgel, 2001

J.S. Bach: Toccata und Fuge d-Moll, BWV 565, Werke von L.J. Lefébure-Wély und C. M. Widor St. Peter
40217

Düsseldorf-Friedrichstadt Kirchplatz

Sonntag 12.9., 14.00 Uhr
Orgelkonzert am Weltorgeltag
Pamela König (Weimbs-Orgel 2000)
J.S.Bach 1685-1750/Sinfonia aus der Kantate BWV 29/Largo aus Concerto f-moll BWV 1056 G.F.Händel 1685-1759/Ankunft der Königin von Saba

L.v.Beethoven 1770-1827/2. Satz aus der Pathétique Th.Dubois 1837-1924/Toccata G-Dur/Cantilene réligieuse A.Holzmann 1874-1939/Blaze-A way!
St. Hubertus
40589
Düsseldorf-Itter
Am Broichgraben 64A

Sonntag, 12.9., 14.30 Uhr und 15.30 Uhr
Orgel(vor)führung mit Markus Belmann
„Zinn, Blei und reichlich Wind“ Die historische Klais/König-Orgel (1753/2011) der Maxkirche: ihre Entstehung, ihre Funktionsweise und ihr Klang
St. Maximilian
40213
Düsseldorf
Schulstraße

 

Sonntag
12.9.
15.00 Uhr
Orgelkonzert
Sven Dierke (Klais-Orgel, 1938)
Michelangelo Rossi 1602-1656/Toccata settima Sven Dierke *1970/Light Changes (2020)

Hugo Distler 1908-1942/Aus den Dreißig Spielstücken (1938)/Nr. 1-4 Sven Dierke (arr.)/Renaissance-Suite
Branle de Malte (Thoinot Arbeau)/Branle de l’Official (Thoinot Arbeau)/ Moresca quarta della Bergamasca (Giulo Cesare Barbetta)/

Celeste Giglio (Fabrizio Coaroso)/Piva (Joanambrosio Dalza)/ Now is the moneth (Thomas Morley)
St. Nikolaus
40689

Düsseldorf-Himmelgeist Nikolausstr. 22

Sonntag, 12.9., 15.00 Uhr
G. F. Händel „Der Messias“
„Der Messias“ Oratorium von G.H. Händel (Teil I+II)
Solisten, Chorgemeinschaft St. Benediktus, Orchester und Orgelpositiv Orgelpositiv, Freiburger Orgelbau: Markus Hinz

Leitung: Peter Zimmer St. Antonius
40545 Düsseldorf-Oberkassel

Sonntag, 12.9., 16.00 Uhr
Orgelkonzert
Nick Goudkuil, Fabritius/Schuhmacher-Orgel (2007) Felix Mendelssohn Bartholdy – Orgelsonate VI

Nick Goudkuil – Fantaisie sur Ave Maris Stella Jehan Alain – Litanies
St. Cäcilia
40597

Düsseldorf-Benrath Haupstrasse 14

 

 

Pressekonferenz Erzbistum Köln | Stellungnahme von Stadtdechant Frank Heidkamp

 

An die 
Katholikinnen und Katholiken
im Stadtdekanat Düsseldorf 

Düsseldorf, den 18.03.2021 

Liebe Schwestern und Brüder, 

am letzten Donnerstag, 18. März 2021 ist die lang ersehnte unabhängige Untersuchung zum Umgang mit sexualisierter Gewalt im Erzbistum Köln durch Prof. Dr. Gercke in einer Pressekonferenz in Köln vorgestellt worden. Damit wurde die Ankündigung unseres Erzbischofs Rainer Maria Kardinal Woelki eingehalten, Verantwortliche konkret zu benennen. 

In diesem Gutachten werden Pflichtverletzungen von acht Personen in leitender Funktion im Erzbistum Köln eindeutig benannt. Es handelt sich um die verstorbenen Erzbischöfe und Kardinäle Joseph Höffner und Joachim Meisner, die ehemaligen Generalvikare Dr. Norbert Feldhoff, Dr. Dominikus Schwaderlapp, Dr. Stefan Heße und den Offizial des Erzbistums Köln Dr. Günter Assenmacher, sowie weitere nicht namentlich genannte Personen. 

Gleichzeitig wurden in diesem Gutachten, sowie im Gutachten der Münchner Kanzlei, keine Pflichtverletzungen von Kardinal Woelki festgestellt. Auch eine Untersuchung des Vatikans ist zu demselben Ergebnis gekommen. 

Über die Feststellung der Pflichtverletzungen im Umgang der Bearbeitung von Missbrauchsfällen nannte die Untersuchung u.a. als Ursachen: ausgeprägte Rechts-unkenntnisse der Verantwortlichen, unklare Zuständigkeiten in der Fallbearbeitung, fehlende Kontrollen sowie keinen Austausch mit anderen Bistümern. 

Seit Einrichtung der Interventions- und Präventionsstelle im Erzbistum Köln sind erste wichtige Schritte zur Verbesserung der Situation gegangen worden. 

Als tragisch erweist sich, dass das Leiden der Betroffenen entweder gar nicht oder zu wenig in den Blick genommen wurde. 

Aus der juristischen Perspektive des Gutachtens ergeben sich folgende Empfehlungen: Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen, Stärkung der Interventionsstelle, Verbesserung der Aktenführung, verbindliche Aktenordnung, Schulung der verantwortlichen Entscheidungsträger, Sanktionierung von Fehlverhalten, klare Kommunikation, Einführung eines Kontrollsystems, Berichtspflicht an den Ordinarius sowie eine qualifizierte Nachbetreuung der Opfer. 

Mit dieser Veröffentlichung ist nun ein erster wichtiger Schritt getan, dem weitere Schritte folgen müssen. Das veröffentlichte Gutachten hat nur juristische Fragestellungen bearbeitet. Die Gutachter sehen die Notwendigkeit einer weiteren interdisziplinären Aufarbeitung der Missbrauchsfälle. Ein nur juristisches Gutachten lässt sicherlich noch viele Fragen offen. 

Kardinal Woelki hat in seiner ersten Stellungnahme dazu folgende deutliche Worte gefunden: Priester haben sich schuldig gemacht. Betroffene wurden nicht ernst genommen. Es wurde von Verantwortlichen vertuscht. 

Als erste Konsequenz wurden Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp und Prälat Dr. Günter Assenmacher mit sofortiger Wirkung von ihren Aufgaben entbunden. In eigenen Stellungnahmen haben Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp und der Erzbischof von Hamburg Dr. Stefan Heße dem Papst ihren Amtsverzicht angeboten. 

In einer erneuten Pressekonferenz wird Kardinal Woelki am Dienstag, dem 23. März 2021 um 10.00 Uhr weitere Konsequenzen bekannt geben. 

Die Veröffentlichung des Gutachtens in dieser Woche kann nur ein erster Schritt auf dem Weg zu einer intensiven Aufklärung sein. Das umfangreiche Gutachten mit seinen 915 Seiten ist für jeden Interessierten auf der Internetseite des Erzbistums Köln (www.erzbistum-koeln.de) einzusehen. Es muss aber noch mehr erfolgen, um die Glaubwürdigkeit von Kirche wiederherzustellen. Wichtig ist das konsequente Aufdecken von dem, was geschehen ist. Alle Vertuschungen müssen aufgeklärt und Namen benannt werden. Und immer muss das Kindern, Jugendlichen und schutzbefohlenen Erwachsenen zugefügte Leid im Blick behalten werden, um alle möglichen Schritte zu tun, neues Leid zu verhindern. Es muss sich etwas tun, die Veröffentlichung der unabhängigen Untersuchung war dafür ein guter Anfang. 

Frank Heidkamp 
Stadtdechant