Persönliche Stellungnahme von Weihbischof Ansgar Puff

Am 19. März hat mich unser Erzbischof Rainer Kardinal Woelki auf meinen Wunsch hin vorläufig von meinen bischöflichen Aufgaben beurlaubt.

Das Gercke Gutachten hatte am Tag zuvor festgestellt, dass ich im Jahr 2013 als Personal-verantwortlicher eine „Pflichtverletzung in der Aufklärungspflicht“ begangen habe. Über eine Mittelsperson hatte ich einen Hinweis über einen sexuellen Missbrauch durch einen Priester erhalten. Der Betroffene teilte mir über diese Mittelsperson auf meine Gesprächsbitte hin mit, dass er sich für meine Fürsorge bedanke, dass er aber weder ein Gespräch in der Sache noch einen Kontakt wünsche. Nach Rücksprache mit der Justitiarin und dem Generalvikar habe ich deswegen den beschuldigten Priester, der inzwischen verstorben ist,  nicht befragt. Was ich damals für richtig hielt, sehe ich heute als einen schweren Fehler an, für den ich Verantwortung übernehmen wollte und will. Darum habe ich mich, auch wenn mein Name im Gercke Gutachten nicht genannt wird, öffentlich zu dieser Pflichtverletzung bekannt und Papst Franziskus gebeten, zu entscheiden, ob ich meinen Dienst im Erzbistum Köln in Zukunft als Weihbischof oder als einfacher Priester ausüben soll. Im Juni 2021 haben die Apostolischen Visitatoren auch mit mir ein ausführliches Gespräch geführt. Nun hat Papst Franziskus entschieden, dass ich trotz meiner Pflichtverletzung meinen Dienst als Weihbischof wieder aufnehmen soll. Ich habe im Gespräch mit Kardinal Ouellet, dem Präfekten der Kongregation für die Bischöfe, dazu meine Bereitschaft erklärt. 

Für mich ist das kein „weiter so“! Die letzten Monate, in denen ich in einem Altenzentrum und in der Obdachlosenseelsorge arbeiten durfte, haben mich innerlich verändert. Ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe und mache und bitte dafür um Vergebung. Bei manchen Menschen habe ich durch meine Pflichtverletzung Vertrauen zerstört; ich möchte in Zukunft so arbeiten und leben, dass Menschen mir wieder Vertrauen schenken können. Darum biete ich Gruppen, Verbänden, Gemeinschaften und Pfarreien auf ihren Wunsch hin ein persönliches Gespräch an, in dem ich um neues Vertrauen bitten möchte. Vor allem werde ich vor der Spendung der Firmung den Firmbewerbern, ihren Eltern und Katecheten ein solches Gespräch anbieten. Einen Teil meines Gehalts spende ich an einen Fonds, der Betroffene sexueller Gewalt unterstützt.Ein Schwerpunkt meiner Arbeit wird in Zukunft die Sorge für die Menschen sein, die „unter die Räder gekommen“ sind und in Armut leben. Darum werde ich in Zukunft weiterhin in der Seelsorge für Obdachlose mitarbeiten.

Als Jesus den verhassten Zöllner Matthäus in seine Nachfolge rief, und dafür heftig kritisiert wurde, sagte er: „Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.“ Am Fest dieses Zöllners, am 21.9.2013, habe ich die Bischofsweihe empfangen. Am Fest des Zöllners Matthäus 2021 wurde mir die Entscheidung von Papst Franziskus mitgeteilt, dass ich meinen bischöflichen Dienst wieder aufnehmen soll. Ich halte das für keinen Zufall, sondern für einen Ruf Jesu, umzukehren und ihm neu nachzufolgen.

Köln, den 24.9.2021 
Weihbischof Ansgar Puff

Foto: Erzbistum Köln / Kasiske

Persönliche Erklärung von Weihbischof Dominikus Schwaderlapp

Persönliche Erklärung von Weihbischof Dominikus Schwaderlapp zur Entscheidung von Papst Franziskus, die am 24.09.2021 mitgeteilt wurde

Ein halbes Jahr nachdem ich Papst Franziskus mein Amt zur Verfügung gestellt habe, kam heute die Nachricht, dass ich Weihbischof in Köln bleiben darf. Ich bin dem Heiligen Vater für sein Vertrauen und sein Urteil sehr dankbar. 

Dankbar bin ich auch, dass für das Erzbistum Köln nun eine Zeit der Ungewissheit endet und Raum geschaffen wird für einen Weg zu einer vertieften Einheit und Versöhnung.

Die vergangenen Monate bedeuteten für mich einen tiefen Einschnitt in mein Leben. Dabei habe ich erfahren, was es heißt: Abstand bringt die Dinge näher. Es war für mich eine Zeit der (medialen) Stille, der Reflexion und des Gebetes. Ich konnte viele seelsorgliche Gespräche führen – auch mit Menschen, die von sexuellem Missbrauch betroffen sind. Diese Gespräche bewegen mich weiterhin sehr. 

Mir ist klar geworden: ein einfaches „Weiter wie bisher“ kann es nicht geben. Vor diesem Hintergrund ist der Wunsch in mir gewachsen, für eine Zeit in einer Diözese im Ausland als einfacher Priester mitzuwirken, näherhin in Afrika in der Erzdiözese Mombasa/Kenia, mit der wir schon lange freundschaftliche Beziehungen pflegen. So bin ich dankbar, dass der Heilige Vater diesen Wunsch ausdrücklich begrüßt und befürwortet. Der Erzbischof von Mombasa, Martin Kivuva Musonde, hat bereits zugesagt, dass er mich gerne in seinem Erzbistum als Priester einsetzt. Auch wenn ich Bischof bin und bleibe, ist es mir wichtig, dort einfach als Priester und Seelsorger wirken zu können. Ich trete diesen Dienst als Lernender an. Ich erhoffe mir von dieser Zeit innere Reifung und Erneuerung, Erweiterung des Horizontes und eine Vertiefung meiner priesterlichen und bischöflichen Berufung. 

Konkret reise ich Mitte Oktober nach Kenia und möchte dann zum Schuljahresbeginn 2022/23 mit neuer Kraft und ganzem Herzen meinen Dienst im Erzbistum Köln wieder aufnehmen. Unser Erzbistum und die Menschen, die hier leben, liegen mir sehr am Herzen. Das wird auch in Kenia so bleiben. Aber in Kenia will ich ebenfalls mit offenem Herzen und ganzem Einsatz im Vertrauen auf Gottes gütigen Beistand und Hilfe meinen Dienst tun. 

So bleibe ich Ihnen weiter im Gebet verbunden und bitte Sie ebenfalls herzlich, insbesondere für alle von sexualisierter Gewalt verletzten Menschen, für die katholische Kirche in Afrika und für unser Erzbistum Köln zu beten. Ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.   

Köln, den 24.09.2021
+Dominikus Schwaderlapp

Foto: Erzbistum Köln (c)Robert Boecker

Papst: Kardinal bleibt und nimmt Auszeit

Vatikan würdigt Anstrengungen zur Aufarbeitung  
Weihbischöfe im Amt bestätigt
 

Rom/ Köln. Papst Franziskus hat heute wichtige Entscheidungen für die Zukunft des Erzbistums Köln getroffen. Er bestätigte Rainer Maria Kardinal Woelki in seinem Amt als Erzbischof von Köln. Außerdem würdigte der Vatikan die Anstrengungen, die das Erzbistum bei der Aufklärung der Missbrauchsfälle unternommen hat. Ausdrücklich lobte Franziskus die Entschlossenheit Woelkis, auf Betroffene zuzugehen. 

„Der Heilige Vater zählt auf Kardinal Woelki, er anerkennt seine Treue zum Heiligen Stuhl und seine Sorge um die Einheit der Kirche“, heißt es in einer heute veröffentlichten Mitteilung des Heiligen Stuhls. Gleichwohl kritisierte der Papst, dass im Miteinander im Erzbistum große Fehler gemacht worden seien. 

Kardinal Woelki dankte Franziskus: Ihm sei bewusst, dass im Erzbistum Köln in den vergangenen Monaten Vertrauen verloren gegangen sei. Dies schmerze ihn sehr. Er habe dem Papst von einem schon länger bestehenden Gedanken einer geistlichen Auszeit für sich erzählt. Ein Innehalten sei notwendig. Um nachdenken zu können und Raum zu öffnen, dass Vertrauen wieder wächst, habe er den Papst gebeten, sich von Mitte Oktober bis zum 1. März in die Reflexion und vor allem ins Gebet zurückziehen zu können. Franziskus habe ihm dies gewährt. 

 „Ich gehe diesen Weg mit der klaren Botschaft des Heiligen Vaters, dass wir seriös und umfassend aufgeklärt und nichts vertuscht haben“, sagte Woelki. „Ich möchte Sie bitten, in den kommenden Wochen für das Erzbistum und für mich zu beten, auch ich verspreche Ihnen mein inständiges Gebet“, sagte Woelki an die Adresse der Gläubigen.

Als Apostolischer Administrator soll Weihbischof Rolf Steinhäuser die ordnungsgemäße Verwaltung des Erzbistums sicherstellen. Außerdem entschied der Vatikan, dass Weihbischof Ansgar Puff sein Amt ab sofort wieder ausüben kann. Weihbischof Dominikus Schwaderlapp bleibt ebenfalls im Amt, wird aber auf eigenen Wunsch für etwa ein Jahr eine seelsorgerische Tätigkeit in Kenia wahrnehmen.  

„Ich habe hohen Respekt vor der Größe der Aufgabe“, sagte Weihbischof Steinhäuser. „Wir werden den von Kardinal Woelki bereits angestoßenen Weg der Versöhnung im Erzbistum Köln fortsetzen“, sagte der 69-jährige gebürtige Kölner. Weihbischof Schwaderlapp sagte, die vergangenen Monate hätten einen tiefen Einschnitt für ihn bedeutet. In dieser Zeit der Reflexion und Stille und nach zahlreichen seelsorgerischen Gesprächen sei ihm klargeworden: „Ein einfaches ‚Weiter wie bisher‘ kann es nicht geben.“ So sei in ihm der Entschluss gereift, für eine Zeit in Afrika als einfacher Priester zu wirken. Er erhoffe sich davon „innere Reifung und Erneuerung und eine Vertiefung meiner priesterlichen und bischöflichen Berufung.“ 

Weihbischof Puff verwies auf die Erfahrungen, die er in den vergangenen Monaten als Seelsorger in einem Altenzentrum und in der Obdachlosenhilfe gewonnen habe. Sie hätten ihn innerlich verändert. „Ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe und mache und bitte dafür um Vergebung.“ Er wolle in Zukunft so arbeiten und leben, dass Menschen ihm wieder Vertrauen schenken könnten. Puff spendet einen Teil seines Gehalts an einen Fonds für Betroffene und wird weiter auch in der Obdachlosenseelsorge arbeiten.  

Papst Franziskus hatte Ende Mai dieses Jahres eine Apostolische Visitation der Erzdiözese Köln angeordnet. Die Gesandten des Heiligen Stuhls waren in der ersten Junihälfte vor Ort im Erzbistum Köln, um sich ein umfassendes Bild von der komplexen pastoralen Situation zu verschaffen. Außerdem sollten die Visitatoren eventuelle Fehler Kardinal Woelkis sowie der Weihbischöfe Dominikus Schwaderlapp und Ansgar Puff im Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs untersuchen.

Die Weihbischöfe Schwaderlapp und Puff hatten nach der Veröffentlichung des Gercke-Gutachtens zur Aufarbeitung des Missbrauchs im Erzbistum Köln ab Mitte März ihre Bischofsämter ruhen lassen. In dem Gutachten waren Schwaderlapp mehrere und Puff eine Pflichtverletzung angelastet worden. 

Caritas-Sonntag 2021

Aufruf der deutschen Bischöfe zum Caritas-Sonntag am 19. September 2021

Liebe Schwestern und Brüder!

Unter dem Motto „Neue Normalität gestalten: #DasMachenWirGemeinsam“ setzt sich die aktuelle Kampagne der Caritas mit den Folgen der Pandemie auseinander. Dabei will sie den Blick bewusst nach vorne richten.

Immer wieder wurden durch die Pandemie soziale Fragen offengelegt. Nicht nur das Netz sozialer Sicherung wird zu überprüfen sein. Auch die ungleich verteilten Bildungschancen haben sich in den vergangenen Monaten deutlich gezeigt. Eine der Forderungen lautet deshalb: „Niemand darf sozial abstürzen!“

Mit der Forderung „Gute Pflege ist Menschenrecht!“ möchte die Caritas unterstreichen, dass wir als gesamte Gesellschaft dafür Sorge tragen, wie wir die Pflegebedingungen für Pflegende und Gepflegte verbessern können.

Der Weg in eine neue Normalität kann gleichzeitig zur Chance werden, unser Zusammenleben ökologisch verantwortlicher zu gestalten. Unsere Art zu leben ist längst zu einer Belastung für unseren Planeten geworden. Der dazu notwendige Veränderungsprozess ist sozial und gerecht zu gestalten.

Unsere Caritas will mit ihrer Kampagne diese Herausforderungen in den Fokus rücken. Tag für Tag setzen sich in unserer Kirche und ihrer Caritas Menschen vor Ort und weltweit für eine neue Normalität und ein besseres Zusammenleben ein, wie wir es vorher vielleicht gar nicht kannten.

Bitte unterstützen Sie durch Ihre Gabe die Arbeit der Caritas. Die Kollekte des Caritas-Sonntags ist für die vielfältigen Anliegen der Caritas in unseren Pfarrgemeinden und der Diözese bestimmt. Dafür danken wir sehr herzlich.

Berlin, 22. Juni 2021

Für das Erzbistum Köln
+ Rainer Maria Card. Woelki
Erzbischof von Köln

 

Proklamandum des Kardinals zur Apostolischen Visitation

Liebe Brüder und Schwestern,

in den nächsten Tagen bekomme ich und bekommen wir Besuch in unserem Erzbistum, dem ich mit großen Erwartungen entgegenblicke. Der Heilige Vater in Rom hat eine Apostolische Visitation veranlasst und entsendet dafür Anders Kardinal Arborelius OCD Bischof von Stockholm und den Bischof von Rotterdam, Johannes van der Hende in unser Erzbistum. Ihr Auftrag ist es, sich vor Ort ein umfassendes Bild von der komplexen pastoralen Situation im Erzbistum zu verschaffen und gleichzeitig eventuelle Fehler im Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs zu untersuchen. Sie können dabei auch die Ergebnisse und Konsequenzen der Unabhängigen Untersuchung betrachten.

Ich bin froh, dass sich beide hier vor Ort einen eigenen Eindruck verschaffen können. Ich hatte ja schon einmal gesagt, dass wer auch immer sich an das Feld der Aufarbeitung heranmacht, allen auf die Füße tritt. Auch sich selbst. Und mir wird immer mehr bewusst, was die Aufarbeitung von Schuld alles auslöst und wie sie die Perspektive verdreht. Wer redet im Moment noch über Täter? Wer über die Betroffenen? Wer über Strukturen und Prozesse, die verändert werden müssen? Wer über Glauben und Mission? Alles, was der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt und der Bewältigung der komplexen Situation dient, ist gut. Ich finde es wichtig, dass in dieser Situation der Heilige Vater zwei apostolische Visitatoren zu uns schickt.

Was ist nun eine apostolische Visitation? Jede apostolische Visitation ist anders, daher ist es wenig hilfreich, sich vorab auf eine Deutung festzulegen. Ich sehe die Visitation vor allem als Chance. Als Chance für unser Erzbistum, Probleme auch weiterhin offen anzusprechen, darüber ins Gespräch zu kommen, und dadurch Schritt für Schritt gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Dazu ermutige ich uns alle.

Dies lese ich auch aus dem Brief der Bischofskongregation, den ich erhalten habe. Darin heißt es, dass „man mir persönlich und der mir anvertrauten Kirche in einer Zeit großer Bedrängnis und Prüfung beistehen“ möchte. Und es ist doch tatsächlich so: Es herrscht derzeit große Unruhe in unserem Bistum. Der nüchterne und differenzierte Blick der beiden Visitatoren von außen kann uns wertvolle Hinweise geben, was schiefgelaufen und was noch zu tun ist. Es ist eine Chance. Deshalb wollen und werden wir die Visitatoren uneingeschränkt und vorbehaltlos in ihrer Arbeit unterstützen. Ich habe an verschiedenen Stellen schon darauf hingewiesen: ich werbe für einen neuen Geist des christlichen Miteinanders. Auf diesen Weg möchte ich mich zusammen mit allen Menschen im Erzbistum machen.

Ich bitte Sie alle, dass wir die Visitation im Gebet bgleiten.

Ihr Rainer Woelki
Erzbischof von Köln

Apostolische Visitation kommt ins Erzbistum Köln

Das Erzbistum Köln teilt mit: Papst Franziskus hat eine Apostolische Visitation der Erzdiözese Köln angeordnet. Dazu hat der Heilige Vater Seine Eminenz Anders Kardinal Arborelius OCD, Bischof von Stockholm, sowie Seine Exzellenz Monsignore Johannes van den Hende, Bischof von Rotterdam und Vorsitzender der Niederländischen Bischofskonferenz, zu Apostolischen Visitatoren ernannt.

Die Gesandten des Heiligen Stuhls werden sich im Laufe der ersten Junihälfte vor Ort ein umfassendes Bild von der komplexen pastoralen Situation im Erzbistum verschaffen und gleichzeitig eventuelle Fehler Seiner Eminenz Kardinals Woelkis, sowie des Erzbischofs von Hamburg, S.E. Mons. Stefan Heße als auch der Herren Weihbischöfe, S.E. Mons. Dominikus Schwaderlapp und Mos. Ansgar Puff im Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs untersuchen.

Rainer Maria Kardinal Woelki erläutert dies: „Bereits im Februar habe ich den Heiligen Vater in Rom umfassend über die Situation in unserem Erzbistum informiert. Ich begrüße, dass der Papst sich mit der Apostolischen Visitation ein eigenes Bild über die unabhängige Untersuchung und die Konsequenzen daraus verschaffen will. Kardinal Arborelius und Bischof van den Hende werde ich mit voller Überzeugung in ihrer Arbeit unterstützen. Alles, was der konsequenten Aufarbeitung dient, begrüße ich.“