Pfarrbüros geschlossen

Sehr geehrte Besucher*innen unseres Pastoralbüros,

aufgrund der derzeitigen Corona-Situationen und den damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung bleiben unsere Büros geschlossen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nur nach telefonischer Voranmeldung Besucheranliegen bearbeiten.

Sie können Ihre Anliegen jederzeit unter der Mailadresse pastoralbuero@kath-dnord.de an uns richten.

Die Büros sind zu nebenstehenden Öffnungszeiten nur telefonisch und per E- Mail erreichbar:

 

 Danke für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!Ihr Pastoralbüro

Büro St. Lambertus
Tel.: 0211 942505 30

Montags                  9:00 – 11:00 Uhr
Mittwochs               10:00 – 12:00 Uhr
Donnerstags           16:00 – 18:00 Uhr

Büro St. Agnes
Tel.: 0211 942505 20

Dienstags                 9:00 – 13:00 Uhr
Donnerstags           9:00 – 12:00 Uhr

Büro St. Remigius
Tel.: 0211 942505 40

Mittwochs   9:00 – 13:00 Uhr
Freitags        9:00 – 12:00 Uhr

Büro St. Suitbertus
Tel: 0211 942505 10

Dienstags     9:00 – 11 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr
Mittwochs
bis Freitags    9:00 – 12:00 Uhr

Proclamandum 24. Januar 2021

Bitte beachten Sie, dass gemäß der neuen Coronaschutzverordnung ab Montag in allen Gottesdiensten das Tragen von OP- oder FFP2-Masken oder Masken des Standards KN95/N95 vorgeschrieben ist.

Gottesdienstbesucher, die aus medizinischen Gründen mit Attest von der Maskenpflicht befreit sind, tragen ein Schutzvisier. Ausgenommen sind Zelebranten, liturgische Dienste, Lektoren und Vorsänger. Kinder bis zum schulpflichtigen Alter sind von der Maskenpflicht befreit.  

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

5. Dezember

Ein Adventskalender stiftet Sinn. Denn die verrinnende Zeit ist eigentlich ungegliedert. Aber indem wir die vier Wochen vor Weihnachten zusammenfassen und sie Advent nennen, geben wir dieser Zeit einen Sinn. Genauso wie wir Menschen um Mitternacht zwischen Silvester und Neujahr eine große Zäsur setzen, obwohl doch eigentlich nur eine Sekunde auf die andere folgt, wie unzählige Male am Tag.

Der gläubige Mensch unterscheidet sich von anderen durch die Überzeugung, dass wir nicht einfach in unser Leben und in die Wirklichkeit, die uns umgibt, Sinn legen, sondern dass alles Sinn hat, weil hinter allem nicht nichts, sondern Gott steht. Sinn ist also nicht vom Menschen zusammengedachter Überbau, sondern eine Tiefendimension, die der Mensch entdecken kann.

 Dadurch wird unser Leben sehr spannend. Wir können nämlich alles, was geschieht nicht nur hinnehmen und erleben, sondern nach seiner Bedeutung fragen.

Wachsamkeit bedeutet, in meinem Leben die Stimme Gottes hören zu lernen, auf Sinnsuche zu gehen in allem, was geschieht.

Das kann man einüben. Fangen Sie an täglich, vielleicht am Abend, für fünf Minuten auf Ihren Tag zurückzublicken und danach zu graben, was Gott Ihnen heute sagen wollte, wo er Ihnen begegnet ist.

Auf einmal sind selbst äußerlich recht langweilige Tage angefüllt vom Geheimnis Gottes.

Im Lied „O Heiland reiß die Himmel auf“

schlägt der Dichter Friedrich von Spee gleichsam an den Himmel und auf die Erde, damit sie den Sinn, der in ihnen verborgen liegt, herausgeben. Es ist Christus, auf den hin die Welt geschaffen ist und der letztlich der Schlüssel ist, um unser Leben zu verstehen

O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab, vom Himmel lauf,

reiß ab vom Himmel Tor und Tür, reiß ab, wo Schloß und Riegel für!

O Gott, ein‘ Tau vom Himmel gieß, im Tau herab, o Heiland, fließ.

Ihr Wolken, brecht und regnet aus, den König über Jakobs Haus.

O Erd, schlag aus, schlag aus, o Erd, dass Berg und Tal grün alles werd.

O Erd, herfür dies Blümlein bring, o Heiland, aus der Erden spring.

4. Dezember

Adventskalender können einen Raum verändern. Je nachdem, ob eine winterliche Landschaft, eine Weihnachtsszenerie oder sonst ein Motiv für das Frontbild gewählt  oder vielleicht auf einmal eine Kette mit 24 Päckchen durch das Zimmer gespannt ist, prägen sie unsere Stimmung vorweihnachtlich.

Es kann recht aufschlussreich sein zu versuchen, mit Farben mein inneres Stimmungsbild zu malen. Welche Farben sind vor meinen Augen, wenn ich in meine Seele, auf mein Leben, in die Zukunft blicke? Leuchtet es golden am Horizont oder liegt ein grauer Nebel auf meiner Seelenlandschaft? Schließen Sie die Augen und überlegen Sie, welche Farben zu Ihrer Situation passen, welche Bilder Ihnen vor Augen stehen und Ihr Leben prägen!

Advent will nicht nur an das Kommen Jesu vor 2000 Jahren erinnern. Er streckt sich auch aus nach dem Herrn, der am Ende der Zeiten wiederkommen wird. Die Bibel malt Bilder schrecklicher apokalyptischer Ereignisse, die mit dem Kommen Christi in Zusammenhang stehen; aber hinter diesen Bildern leuchtet immer als letztes Bild der Herr selbst auf, der Heiland in seiner Herrlichkeit, der Sieger über Tod und Leid: „Erhebt eure Häupter, denn eure Erlösung ist nahe.“ (Lk 21,28)

Es darf uns nicht darum gehen, unsere manchmal drückende Realität zu verdrängen, wohl aber sollen wir das hinter aller Realität liegende Bild des kommenden Christus nicht aus den Augen verlieren.

Stellen Sie sich während des Tages, besonders wenn es grau und dunkel wird, sein Bild vor Augen, damit sie leuchten. Er kommt auf uns zu: der gute, barmherzige, im goldenen Lichtglanz erstrahlende Christus.  

Sie können beten:

Mein Gott, mein Erlöser, bleibe bei mir.

Fern von Dir müsste ich welken und verdorren.

Zeigst Du Dich mir wieder, blühe ich auf in neuem Leben.

Du bist das Licht, das nie verlöscht, die Flamme, die immer lodert.

Vom Glanz Deines Lichtes beschienen, werde ich selber Licht,
um anderen zu leuchten. Ich bin nur wie ein Glas, durch das Du den anderen scheinst.

                                                       

John Henry Newman

3. Dezember

Kalender teilen unsere Zeit ein. Der Adventskalender z.B. gliedert die Zeit bis Weihnachten in 24 gleiche Abschnitte. Er ordnet so unser Leben. Ordnung ist nach der Hl. Schrift etwas, was von Gott kommt.

Im Besuch Jesaja heißt es: „Eine Stimme ruft: In der Wüste bahnt den Weg des HERRN, ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott!  Jedes Tal soll sich heben, jeder Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden, und was hüglig ist, werde eben.  Dann offenbart sich die Herrlichkeit des HERRN.“

Mit anderen Worten: „Leg in das Chaos der Wüste (Deines Lebens) eine Ordnung hinein, damit Gott kommen kann.“ Denn Gott ist Klarheit, Wahrheit, Freiheit, Treue nicht Chaos, Willkür, Verwirrung.  

Überlegen Sie: wo müsste in Ihrem Leben etwas geordnet, geebnet, begradigt werden, wo ist etwas in Unordnung? Mir persönlich fällt da nicht nur mein Schreibtisch ein, sondern auch zweideutiges Handeln, mangelnde Entschiedenheit, schwelende Konflikte, ungeklärte Beziehungen, unlautere Motive, Halbheiten usw.

Hat Ihr geistliches Leben, Ihr Gebetsleben eine Ordnung oder ist es nur abhängig von Zufall und Launen?

Nehmen Sie sich für die Adventszeit eine Sache, einen Bereich vor, in den Sie Ordnung bringen möchten, damit der Herr mit seiner Klarheit kommen kann.

Wenn Sie möchten, können Sie dieses alte  Gebet beten

Wachse, Jesus, wachse in mir. In meinem Geist, in meinem Herzen, in meiner Vorstellung, in meinen Sinnen. Wachse in mir in deiner Milde, in deiner Reinheit, in deiner Demut, deinem Eifer, deiner Liebe: Wachse in mir mit deiner Gnade, deinem Licht und deinem Frieden. Wachse in mir zur Verherrlichung deines Vaters, zur größeren Ehre Gottes.